Rosa Luxemburg Werke [RLW], Berlin 1970ff., Bd. 7.2, 1. Auflage, Karl Dietz Verlag Berlin 2017, S. 1127

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Aizoazeen (?)

Plumbaginazeen

Portulakazeen

Tamarikazeen

Fraukemazeen (?)

Rhizophorazeen

Zygophyllazeen

Außerdem einzelne Arten aus anderen Familien.

Halophytische Formationen sind:

a) in den Tropen

1. Mangrovewälder, in den Tropen, an den brandungsfreien, sumpfigen Küsten. Sie bestehen aus Thizophora, Avicennia, Bruguiera, Sonneratia usw. In Ostasien u. Australien schließt sich an die Mangrovesümpfe die

2. Nipa-Formation, gebildet von der Palme Nipa fruticosa auf trockenerem Boden. –

3. Pescafrä-Formation, auf dem Sandstrande, in den Tropen, z. B. im südlichen Java u. an der Küste von St. Katharina in Brasilien, besteht aus verschiedenen Pflanzen, am hervorragendsten die kriechende großblättrige Convolvulazee Ipomaea pes

cafrae.

b) Am nordischen Strande folgen einander in der zeitlichen Bildung folgende Formationen:

4. Salicornia herbacea, eine blattlose Chenopodiazee, die im Wattengebiet dichte Bestände bildet, in denen sich der Schlick ansammelt. Nach seiner Austrocknung im Laufe der Jahre bildet sich auf dem zugewachsenen Boden die

5. Glyceriaformation der Strandwiese, bestehend aus Glyceria maritima mit Glycer Spergulasia mar., Glaux mar., Aster Tripolium etc. Bei weiterer Entwicklung wird die Glyceriaformation unterdrückt u. in der Strandwiese überwiegen

6. Jemens Gerardi, Trifoliuum fragiferum, Artemitia mar., Enphrasia odontites etc., deren Wurzelreste eine ziemlich dicke Humusschicht erzeugen. Werden die Strandwiesen dann künstlich eingedeicht u. allmählich ausgewaschen vom Salze, dann verwandeln sie sich in Marschwiesen.

c) Am Mittelmeer u. am Karibischen Meer herrschen

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