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in die Schatzkammer des modernen geistigen Lebens aufgenommen wurde. Die Propaganda Tolstois hat eine Zeitlang ein paar Dutzend Studenten zu wunderlichen Einfällen verleitet, seine machtvolle Kritik aber, gekleidet in geniale Kunstwerke, weckte in Hunderttausenden von Herzen und Köpfen den Gedanken, den Funken des bewußten Lebens und die Liebe für die Massen der Enterbten. Sein Lebenswerk ist ein Stück Kultur, und die klassenbewußte Arbeiterschaft, die künftige Erbin der Kultur, senkt ihre Fahnen mit Dankbarkeit und Verehrung am Grabe des großen Künstlers und des großen Menschen, der in seiner Weise bis aufs Messer gegen die Ausbeutung und Unterdrückung kämpfte und bis zum Tode keine Kompromisse kannte.

Die Gleichheit (Stuttgart),

21. Jg., Nr. 5 vom 5. Dezember 1910.

Wiederveröffentlicht durch Marlen M. Korallow. In: Rosa Luxemburg. Schriften über Kunst und Literatur. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Marlen M. Korallow, Dresden 1972, S. 38-43.

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