Rosa Luxemburg Werke [RLW], Berlin 1970ff., Bd. 7.2, 1. Auflage, Karl Dietz Verlag Berlin 2017, S. 876

https://rosaluxemburgwerke.de/buecher/band-7-2/seite/876

Volkswacht 9. März 1914 Freiburger Vers.[1]

Archiv der sozialen Demokratie, Bonn,

Nachlaß Paul Levi, 1/PLAA000255; 1/PLAA000257; 1/PLAA000259.

[Zu den Vorbereitungsmaterialien gehört vermutlich auch das eine Blatt mit einer von Rosa Luxemburg handschriftlich zitierten gegnerischen Äußerung von Unbekannt.]

„Mögen auch im Deutschen Heere Übergriffe durch Mißhandlungen stattfinden, so ist doch die Verallgemeinerung, daß tagaus tagein Mißhandlungen im D. Heere üblich sind, völlig verfehlt. Die Berechtigung dieser Verallgemeinerung kann auch nicht durch das Vorbringen einzelner Mißhandlungsfälle erbracht werden, und zwar umsoweniger, als, wie allgemein bekannt ist u. auch der Angeschuldigten nicht fremd sein kann, die Militärbehörden in jedem Falle mit allen gesetzlichen Mitteln eingreifen.“

SAPMO-BArch, NY 4126/24, Bl. 54.

Nächste Seite »



[1] Siehe Rede am 7. März 1914 in der Protestversammlung gegen die Verurteilung Rosa Luxemburgs in Freiburg i. Br. In: GW, Bd. 3, S. 414 ff.; Militarismus und Volksfreiheit. Rede am 7. März 1914 in einer von der Sozialdemokratischen Partei einberufenen Volksversammlung in Freiburg i. Br. In: ebenda, Bd. 7/2, S. 825.