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c v Mehrwertrate Profitrate Warenpreise
92 8 100 20 120

Steigerung des Arbeitslohnes um 25 Prozent. Das variable Kapital beträgt jetzt zehn statt acht. Der Kostpreis beträgt 102. Dazu rechnen 14 2/7, ergibt 116 2/7 Preis der Waren. Also sind die Preise durch die Lohnhöhe beeinflußt worden, es kommt eine Senkung der Preise heraus.

c v Steigerung der Löhne Profitrate
50 50 25 Prozent 20 Prozent
– 112 ½ Kostpreis. Profit 16 7/8.

Dazu gerechnet macht 129 3/8 Preis der Waren. Also sind hier die Preise gestiegen.

In den Produktionszweigen, wo die Auslagen für Löhne höher sind als die Auslagen für das konstante Kapital, da steigen die Warenpreise. Aber in den Zweigen, wo die Auslagen für das variable Kapital niedriger sind als die Auslagen für das konstante Kapital, da fallen die Preise.

Das Sinken der Preise wird aufgehoben durch das Heben der Preise.

Für die Gesamtheit der Produktionszweige wird die Preiserhöhung im einen Fall und die Preissenkung im anderen Fall zusammen kompensieren, und im ganzen wird herauskommen, was uns die Theorie zeigte.

Marx: 3. Band des „Kapitals“, Seite 181, 1. Teil.[1]

Wenn uns die Kapitalisten in jedem einzelnen Fall sagen: Jede Erhöhung der Löhne muß unbedingt die Folge haben, daß die Preise in die Höhe gehen, so ist das in dieser allgemeinen Form falsch. In einem Fall steigt es, aber im anderen nicht. In einem Fall werden die Preise höher, im anderen aber werden sie fallen.

Für das Gesamtkapital gibt es nur die eine Folge: Wenn die Löhne steigen, werden die Profite geringer.

c v Profitrate Preis
50 50 20 120

Die Löhne steigen um 25 Prozent:

Jetzt:

c v Profitrate
50 62 ½ 14 2/7 Prozent davon berechnet –, 16 ½ zusammen

128 1/12 Warenpreise. Also sind die Warenpreise gestiegen. Aber sie sind nicht, wie die Löhne, um 25 Prozent gestiegen, sondern um 6½ Prozent. Die Löhne haben sich hier erhöht um 25 Prozent, die Preise von 120 auf 128 7/12, also um 6½ Prozent.

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[1] ↑ Siehe ebenda, S. 211 f.